Speedbumps für die Steingasse: die 30km Zone konsequent umsetzen

Die rücksichtslose Raserei ist für Kinder und Radfahrer gefährlich!

Andrea T. vor 6 Monaten

Autofahrer, die in die Innenstadt/Herrenstraße fahren möchten, nehmen häufig die Kreuzung Steingasse/Kapuzinerstraße als Abzweigung. Der erste Teil der Steingasse ist leicht abschüssig und obwohl es sich um eine 30km-Zone handelt, fahren die Autofahrer mehr als 50 km/h, "ziehen auf", rasen vor an die Kreuzung Steingasse/Waltherstraße, bleiben kurz stehen und fahren dann gezwungenermaßen etwas langsamer, da der Straßenverlauf enger wird, bis zur Herrenstraße vor. Manch einer der Autofahrer ärgert sich in der zweiten Hälfte der Steingasse über die Fahrradfahrer, sie hupen, damit "es schneller geht" und stressen den schwächeren Verkehrsteilnehmer.

Im oberen Teil der Steingasse (zwischen Kapuzinerstraße und Waltherstraße) gibt es zwei Fahrradabstellplätze. Auch viele Kinder stellen ihre Fahrräder dort ab (Steingasse 21, Steingasse 24). Und schieben, wenn sie wegfahren möchten, ihre Fahrräder auf die Straße. Aber halt: Gefahr droht, denn die rasenden Autofahrer, die keinerlei 30km/h Beschränkung einhalten, schiessen auf die Kinder zu. Diese Beobachtung der Gefahrensituation ist ein alltäglicher Anblick: geht es sich unfallfrei aus? Die Kinder beschweren sich, zu Recht.

Was ist die Idee? Vielleicht eine Geschwindigkeitsbeschränkung, die durch mehrere Speedbumps hergestellt wird. Oder die Ausweitung der 10 km/h-Zone wie sie in der Herrenstraße optimal genutzt wird, ein Mix von Fussgehern, Radfahrern und Autofahrern) könnte die Einhaltung dessen, was jetzt schon Vorschrift wäre - 30 km/h - allen Kindern, Fussgängern und Bewohnern ein sicheres Aufeinander-Schauen ermöglichen.


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